Herzlich willkommen in der Pflanzenwelt

Alpenpflanzen

Wiesen und Alp- oder Almweiden zählen zu unseren bedeutendsten Vegetationsformen. Im wesentlichen sind es Gemeinschaften von krautigen Pflanzenarten, vor allem von Gräsern, Kleearten und Kräutern. Wasser-, Wärme- und Nährstoffhaushalt sowie die Nutzung durch Mensch und Tier beeinflussen die pflanzliche Zusammensetzung der Wiesen und Weiden.

Etwa 400 Pflanzen sind in Mitteleuropa häufig und für die landbauliche Nutzung bedeutungsvoll, und mindestens doppelt so viele Arten bilden Pflanzengemeinschaften an besonderen Standorten oder sind selten.

Wiesen und Weiden liefern Nahrung für Haus- und Wildtiere und bilden den Lebensraum für zahlreiche Kleintiere, Vögel und Insekten. Sie mehren den Humus und die Fruchtbarkeit der Böden, verhindern die Erosion und prägen häufig unsere Natur- und Kulturlandschaften.

 

Aktuell

April 2012

4. Auflage des Buches "Wiesen- und Alpenpflanzen"

sfd

Im April 2012 ist die vierte überarbeitete und erweiterte Auflage
von "Wiesen- und Alpenpflanzen neu erschienen.

Aus dem Vorwort zur dritten Auflage:
Wir freuen uns, dass das Buch der bisherigen drei Auflagen in Schulen, in Bauernfamilien und bei zahlreichen naturverbundenen und ökologisch arbeitenden Menschen immer wieder auf grosses Interesse gestossen ist. Wir haben inzwischen viel Lob, aber auch konstruktive Kritik erfahren. Ein zufriedener, dankbarer Benutzer
hat es auf den Punkt gebracht: „Das Werk ist nicht nur ein Pflanzenbuch, sondern ein Familienbuch“.
Wir bereicherten die vorliegende Auflage mit weiteren Wiesenpflanzen und ersetzten einige Bilder durch bessere Aufnahmen. Zusätzlich gibt es ein Register von den im Buch genannten Insekten und, als vielseitig gewünschte Unterstützung
der Bestimmung der Pflanzenarten, Erläuterungen zum Aufbau und Gebrauch des Buches.
Wir danken dem Verlag für die angenehme, verständnisvolle Zusammenarbeit und für die sorgfältige Gestaltung des Buches.

Walter Dietl
Januar 2012

ISBN 978-3-8404-7512-2
ISBN (Schweiz) 978-3-03888-101-5


TafelJuli 2010

Bildergalerie der Mähwiesen und Weiden

Walter Dietl, Karl Waser und Manuel Jorquera

Wir zeigen eine Übersicht über die häufigsten Wiesen- und Weidetypen vom Tiefland bis ins Alpgebiet. Es sind Pflanzengemeinschaften an trockenen, frischen, feuchten und nassen Standorten, ungedüngte magere und verschieden stark gedüngte Flächen, die extensiv, wenig, ziemlich und auch über-intensiv genutzt werden.
Sie finden deshalb alles von typisch-reinen, wiesenbaulich wertvollen bis entarteten, wenig bis stark verunkrauteten Wiesen- und Weidebeständen sowie Riedflächen.
Zu jedem Bild gibt es eine kurze Legende.
Bei Bedarf erhalten Sie von Walter Dietl, dem Autor der Bilder, unentgeltlich weitere detaillierte Informationen: walter.dietl@alpenpflanzen.ch

Mitgeliefert:
– Eine CD mit:
– 190 Bildern im JPG Format
– eine fertige Power Point-, Keynote- und HTML-Präsentation für MAC und Windows
– einen Bilderkatalog als PDF-Dokumentation
– Preis: CHF 98.–
Bestelung: m.jorquera@alpenpflanzen.ch


TafelJanuar 2009

Wiesen- und Alpenpflanzen –
Erläuterungen zum Aufbau und
Gebrauch des Buches

Walter Dietl, pens.
Agroscope Reckenholz-Tänikon


Um Schwierigkeiten beim Bestimmen der jungen Wiesenpflanzen weitgehend zu vermeiden oder das Suchen der dargestellten Arten im Buch zu erleichtern, haben wir an Hand von Skizzen und Anwendungsbeispielen den Aufbau und das Benutzen des Buches erklärt.


TestbogenDezember 2008

8 neue Testbogen zur Lernkartenserie 1:
Tal- und Berggebiet

Karl Waser
BBZN Schüpfheim
E-Mail: karl Waser 


Als Trainingshilfe und zur Überprüfung der Pflanzenkenntnisse im Unterricht haben wir ein Set mit acht farbigen Testbogen geschaffen. Jeder Testbogen enthält acht Lernkartenbilder: Drei aus der Gruppe der Gräser, eine Kleeart und vier verschiedene Kräuter.
Die Testbogen-Sets können bei der Landw. Lehrmittelzentrale oder beim BBZN Schüpfheim (Karl Waser) zum Preis von Fr. 2.50 plus Porto bezogen werden.


November 2008

Unser Vertriebspartner in Deutschland

Karl Waser
BBZN Schüpfheim
E-Mail: karl Waser 


Nun sind wir soweit, dass unser Schulungsmaterial für die Artenkenntnis von Wiesen und Weiden auch in Deutschland einfach zu beziehen ist.
Das Buch „Wiesen- und Alpenpflanzen“ und die Lernkartenserie 1 zum Tal- und Berggebiet und die Serie 2 zum Alpgebiet können beim Versandbuchhandel Baerens & Fuss in D-19055 Schwerin einfach bestellt und bezogen werden.
Alle nötigen Informationen finden Sie unter www.baerfuss.de


sfdSeptember 2008

Schulung der Artenkenntnis von Wiesen und Weiden

Karl Waser
Berufsbildungszentrum Natur und Ernährung – Landwirtschaft, Chlosterbüel 28, 6170 Schüpfheim
E-Mail: karl Waser 


Im Rahmen der Jahrestagung der deutschen Arbeitsgemeinschaft Gründland und Futterbau (AGGF) in Zollikofen vom 28. bis 30. August 2008 konnten wir unser Schulungsmaterial (Lernkarten zum Buch Wiesen- und Alpenpflanzen) in den Mitteilungen zum Thema „Effiziente Nutzung von Gründland als Ressource für die Milch- und Fleischproduktion“ (Band 9) und auf einem Poster vorstellen.
Das Echo der deutschen Fachkolleginnen und Kollegen war geprägt von lebhaftem Interesse und Anerkennung für diese Hilfsmittel. Es scheint in unserem nördlichen Nachbarland kein ähnliches Angebot zu geben.
Einzelne Posterbesucher stellen sich vor, unser Schulungsmaterial künftig in ihrer Lehrtätigkeit einzusetzen. Es gilt deshalb einen Verlag oder Vertriebspartner in Deutschland zu suchen.

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Februar 2008

Konkurrenzstarke Futtergräser gegen Wiesenunkräuter

sfd

Walter Dietl, pens.
Agroscope Reckenholz-Tänikon 

Das zentrale Problem im Wiesenbau ist die massive Verunkrautung ziemlich bis sehr (oder über-) intensiv bewirtschafteter Wiesen und Weiden durch geringwertige und ertragsarme Pflanzenarten. Neben starker Düngung (besonders mit Gülle), sehr häufiger Nutzung und Bodenverdichtung bildet das Fehlen konkurrenzstarker, dauerhafter Futtergräser die Ursache der Verunkrautung. (Ursache: Gutes fehlt – Wirkung: Schlechtes kann gedeihen).

Wiesen sind Pflanzengemeinschaften in denen idealerweise Gräser mindestens zwei Drittel, Leguminosen und übrige Futterkräuter etwa zu einem Drittel den Ertrag bilden.
In dieser Gemeinschaft besteht ein andauernder Kampf um Nährstoffe, Wasser, Lebensraum und Licht.
Unter den Gräsern gibt es die konkurrenzstärksten Arten unserer Wiesen. Oft entscheidet deren Wuchsform die Vorherrschaft im Wiesenbestand.

Wuchsform der Gräser ist auch entscheidend für deren Vermehrungsweise und Dauerhaftigkeit:
Horstgräser mit kurzen Rhizomen sind auf generative „Erneuerung“ angewiesen; denn der Horst vieler Futtergräser lebt nur 2-4 Jahre. Es sind „klassische“ Heuwiesengräser.
Rasengräser mit Kriechtrieben breiten sich vorwiegend vegetativ aus; sie sind anscheinend „unbegrenzt“ langlebig. Sie eignen sich besonders zum Eingrasen, Silieren und Beweiden. Wiesenrispengras, Poa pratensis und Wiesenfuchsschwanz, Alopecurus pratensis ertragen Trockenheit, Nässe, lange andauernde Schneebedeckung und Gülle sehr gut und werden durch Mäuse kaum geschädigt.

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Dezember 2007

3. Auflage des Buches "Wiesen- und Alpenpflanzen"

sfd

Ende Oktober 2007 ist die dritte überarbeitete und erweiterte Auflage von "Wiesen- und Alpenpflanzen neu erschienen.

Aus dem Vorwort zur dritten Auflage:
Wir haben inzwischen viel Lob, aber auch konstruktive Kritik erfahren. Ein erstaunter Fachkollege hat es auf den Punkt gebracht: "Das Werk ist nicht nur ein Pflanzenbuch, sondern ein Familienbuch", weil es neben den Standortansprüchen, dem Futterwert und den Möglichkeiten der Bestandeslenkung der Arten auch über deren Bedeutung als Wildgemüse und als Heilpflanzen informiert.
Zahlreiche Freunde, Kolleginnen und Kollegen haben uns in verdankenswerter Weise auf verschiedene kleine Mängel aufmerksam gemacht und kluge Tipps gegeben. Wir bereicherten das Buch mit zusätzlichen Arten, neuen Bildern und informativen Detailzeichnungen.
In der dritten Auflage haben wir uns nochmals stark angestrengt, das Werk substanziell zu verbessern.

ISBN 978-3-7040-2234-9
ISBN (Schweiz) 978-3-03888-101-5

 

Die Autoren: Walter Dietl und Manuel Jorquera


März 2007

Unsere Homepage ist fast fertig

Deshalb bitte ich alle Interessentinnen und Interessenten vielmals um Entschuldigung. Es tut mir leid, dass unsere Homepage noch nicht ganz fertig ist. Ich arbeite daran und möchte sie bezüglich ihrer Funktionalität, Kompatibilität und Benutzerfreundlichkeit so gut wie möglich gestalten. Ich bitte Sie um Verständnis.

 

 

 

Der Webmaster, Manuel Jorquera


Januar 2007

Neu gedruckt und bei der LmZ erhältlich

Die 2. Auflage der Lernkarten Serie 1: Tal- und Berggebiet liegt seit Ende Januar gedruckt vor und kann bei der Landw. Lehrmittelzentrale bezogen werden. Bei der überarbeiteten Auflage 2007 sind aufgrund vieler Rückmeldungen nun alle Karten vollständig ausgefüllt und damit unabhängig vom Buch einsetzbar. Die Anzahl Pflanzen wurde etwas erweitert, indem auf einzelnen Karten noch zusätzlich eine verwandte Art mit Bild und Kurzbeschreibung aufgeführt wird. Neu ist jede Karte auf der Hinterseite unten fortlaufend nummeriert und oben wird zusätzlich klein der botanische Namen aufgeführt. Neu werden auf 8 Karten die wichtigsten Wiesentypen des Tal- und Berggebietes vorgestellt. Diese werden auf der Vorderseite mit Bildern illustriert, auf der Hinterseite werden sie kurz charakterisiert (Beschreibung, natürlicher Standort, Nutzung, Düngung, wichtige Zeigerpflanzen).



25.01.2007 / Karl Waser


Januar 2007

Falsche Karte beigelegt

Bei verschiedenen Exemplaren der 2. Auflage der Lernkarten Serie 1: Tal- und Berggebiet wurde am Schluss hinter den Postkarten fälschlicherweise eine zusätzliche Karte „Verzeichnis der Botanischen Namen“ der Serie 2: Alpgebiet beigelegt. Sortieren Sie diese überzählige Karte bitte aus und verwenden Sie sie bei der Serie 2 „Alpgebiet“ oder werfen Sie sie in den Papierkorb. Die Botanischen Namen sind bei den Lernkarten der Serie 1 jeweils auf der Rückseite klein gedruckt unter den deutschen Namen aufgeführt.

 

 

25.01.2007 / Karl Waser

 
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