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Glossar
 

Wiesenbau

Grundlage der Wiesen und Weiden in unserer Kulturlandschaft sind der ausdauernde, artenreiche Pflanzenbestand.

Geschickte differenzierte Bewirtschaftung nach dem Prinzip des abgestuften Wiesenbaus und entsprechender Weidenutzung ist ökologisch und ökonomisch nachhaltig. So kann Grasland, also Wiesen und Weiden, an günstig gelegenen fruchtbaren Standorten ziemlich intensiv genutzt werden, um die anspruchsvollen Nutztiere mit gehaltreichem Futter leistungsgerecht zu ernähren. Andere Flächen sind weiterhin traditionell wenig intensiv oder extensiv als Magerwiesen und -weiden zu nutzen, um Artenvielfalt zu ermöglichen.

Die Zahl der pflanzlichen und tierischen Arten nimmt auf intensivierten Flächen deutlich ab, und auch bestimmte Unkräuter können zur Plage werden, wo sich nicht nährstoffliebende wertvolle Futtergräser stark entwickelt haben oder solche durch pflegliche Bewirtschaftung gefördert wurden.

Nachhaltiger Wiesenbau und Tierhaltung sind eng miteinander verbunden. So hängen die Artenvielfalt der Wiesen und die Milchleistung der Kühe von der Art und Intensität der Nutzung und Düngung ab. Die ökologische Leistungsgrenze liegt bei einem Stalldurchschnitt von 800 bis 900 kg Milch je 100 kg Lebendgewicht pro Tier und Jahr. Die Tierzahl im Graswirtschaftsbetrieb hat sich im Wesentlichen nach der betriebseigenen Futterbasis zu richten.

Mehr Information finden Sie in unserem Buch "Ökologischer Wiesenbau".

 
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