Aktuell


Februar 2008

Konkurrenzstarke Futtergräser gegen Wiesenunkräuter

sfd

Walter Dietl, pens.
Agroscope Reckenholz-Tänikon 

Das zentrale Problem im Wiesenbau ist die massive Verunkrautung ziemlich bis sehr (oder über-) intensiv bewirtschafteter Wiesen und Weiden durch geringwertige und ertragsarme Pflanzenarten. Neben starker Düngung (besonders mit Gülle), sehr häufiger Nutzung und Bodenverdichtung bildet das Fehlen konkurrenzstarker, dauerhafter Futtergräser die Ursache der Verunkrautung. (Ursache: Gutes fehlt – Wirkung: Schlechtes kann gedeihen).

Wiesen sind Pflanzengemeinschaften in denen idealerweise Gräser mindestens zwei Drittel, Leguminosen und übrige Futterkräuter etwa zu einem Drittel den Ertrag bilden.
In dieser Gemeinschaft besteht ein andauernder Kampf um Nährstoffe, Wasser, Lebensraum und Licht.
Unter den Gräsern gibt es die konkurrenzstärksten Arten unserer Wiesen. Oft entscheidet deren Wuchsform die Vorherrschaft im Wiesenbestand.

Wuchsform der Gräser ist auch entscheidend für deren Vermehrungsweise und Dauerhaftigkeit:
Horstgräser mit kurzen Rhizomen sind auf generative „Erneuerung“ angewiesen; denn der Horst vieler Futtergräser lebt nur 2-4 Jahre. Es sind „klassische“ Heuwiesengräser.
Rasengräser mit Kriechtrieben breiten sich vorwiegend vegetativ aus; sie sind anscheinend „unbegrenzt“ langlebig. Sie eignen sich besonders zum Eingrasen, Silieren und Beweiden. Wiesenrispengras, Poa pratensis und Wiesenfuchsschwanz, Alopecurus pratensis ertragen Trockenheit, Nässe, lange andauernde Schneebedeckung und Gülle sehr gut und werden durch Mäuse kaum geschädigt.

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Dezember 2007

3. Auflage des Buches "Wiesen- und Alpenpflanzen"

sfd

Ende Oktober 2007 ist die dritte überarbeitete und erweiterte Auflage von "Wiesen- und Alpenpflanzen neu erschienen.

Aus dem Vorwort zur dritten Auflage:
Wir haben inzwischen viel Lob, aber auch konstruktive Kritik erfahren. Ein erstaunter Fachkollege hat es auf den Punkt gebracht: "Das Werk ist nicht nur ein Pflanzenbuch, sondern ein Familienbuch", weil es neben den Standortansprüchen, dem Futterwert und den Möglichkeiten der Bestandeslenkung der Arten auch über deren Bedeutung als Wildgemüse und als Heilpflanzen informiert.
Zahlreiche Freunde, Kolleginnen und Kollegen haben uns in verdankenswerter Weise auf verschiedene kleine Mängel aufmerksam gemacht und kluge Tipps gegeben. Wir bereicherten das Buch mit zusätzlichen Arten, neuen Bildern und informativen Detailzeichnungen.
In der dritten Auflage haben wir uns nochmals stark angestrengt, das Werk substanziell zu verbessern.

ISBN 978-3-7040-2234-9
ISBN (Schweiz) 978-3-03888-101-5

 

Die Autoren: Walter Dietl und Manuel Jorquera


März 2007

Unsere Homepage ist fast fertig

Deshalb bitte ich alle Interessentinnen und Interessenten vielmals um Entschuldigung. Es tut mir leid, dass unsere Homepage noch nicht ganz fertig ist. Ich arbeite daran und möchte sie bezüglich ihrer Funktionalität, Kompatibilität und Benutzerfreundlichkeit so gut wie möglich gestalten. Ich bitte Sie um Verständnis.

 

 

 

Der Webmaster, Manuel Jorquera


Januar 2007

Neu gedruckt und bei der LmZ erhältlich

Die 2. Auflage der Lernkarten Serie 1: Tal- und Berggebiet liegt seit Ende Januar gedruckt vor und kann bei der Landw. Lehrmittelzentrale bezogen werden. Bei der überarbeiteten Auflage 2007 sind aufgrund vieler Rückmeldungen nun alle Karten vollständig ausgefüllt und damit unabhängig vom Buch einsetzbar. Die Anzahl Pflanzen wurde etwas erweitert, indem auf einzelnen Karten noch zusätzlich eine verwandte Art mit Bild und Kurzbeschreibung aufgeführt wird. Neu ist jede Karte auf der Hinterseite unten fortlaufend nummeriert und oben wird zusätzlich klein der botanische Namen aufgeführt. Neu werden auf 8 Karten die wichtigsten Wiesentypen des Tal- und Berggebietes vorgestellt. Diese werden auf der Vorderseite mit Bildern illustriert, auf der Hinterseite werden sie kurz charakterisiert (Beschreibung, natürlicher Standort, Nutzung, Düngung, wichtige Zeigerpflanzen).



25.01.2007 / Karl Waser


Januar 2007

Falsche Karte beigelegt

Bei verschiedenen Exemplaren der 2. Auflage der Lernkarten Serie 1: Tal- und Berggebiet wurde am Schluss hinter den Postkarten fälschlicherweise eine zusätzliche Karte „Verzeichnis der Botanischen Namen“ der Serie 2: Alpgebiet beigelegt. Sortieren Sie diese überzählige Karte bitte aus und verwenden Sie sie bei der Serie 2 „Alpgebiet“ oder werfen Sie sie in den Papierkorb. Die Botanischen Namen sind bei den Lernkarten der Serie 1 jeweils auf der Rückseite klein gedruckt unter den deutschen Namen aufgeführt.

 

 

25.01.2007 / Karl Waser

 
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